Kreistagsfraktion SPD-Antrag: Blütenreich und ohne Gift

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gilt laut Weltgesundheitsorganisation WHO als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen". Insektenbekämpfungsmitteln auf Neonicotinoid-Basis stehen im Verdacht, für das "Bienensterben" mitverantwortlich zu sein.

Bundesweit unterstützen deshalb bereits viele Städte und Landkreise die Initiative „Pestizidfreie Kommune“. Die SPD im Landkreis Pfaffenhofen hat nun dazu einen Antrag an den Pfaffenhofener Kreistag gestellt. Der Antrag im Wortlaut:

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 08.12.2017

 

Unterbezirk 100 Prozent für Markus Käser

SPD-Kreisparteitag in Pörnbach bestätigt Markus Käser einstimmig für weitere zwei Jahre bis 2019. Oliver Rechenauer aus Vohburg und Werner Hammerschmid aus Wolnzach ebenfalls als Stellvertreter bestätigt.

Weitere Programmpunkte zu Wohnungsbau, ÖPNV, Umweltschutz und Bürgerservice beschlossen.


Rund 60 Genossinnen und Genossen trafen sich am 24.07.2017 im Gasthof Bogenrieder in Pörnbach zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Kreisvorstandes. Außerdem wurden von den Mitgliedern und Delegierten Schwerpunkte für die weitere Arbeit im Kreistag 2017 und 2018 beschlossen.

Bei seiner Rede führte Käser zahlreiche Themen auf, die kreispolitisch auf Initiative der SPD, unter Mitwirkung der SPD oder im Sinne der SPD angepackt beziehungsweise umgesetzt wurden. Sei es die weiterhin niedrige Kreisumlage, die Landratsamt-Außenstelle in Vohburg, der ÖPNV-Gemeinschaftstarif, die Altenpflege-Schule in Pfaffenhofen, das „Bündnis für Familie“ oder das Bildungs-Monitoring. Auch den Schutz der Mittelschul-Standorte schreiben sich die Sozialdemokraten auf die Fahnen: "Ohne den Einsatz der SPD gäbe es jetzt eine Wirtschafts-Schule in Rohrbach, welche die Mittelschulen im mittleren Landkreis deutlich schwächen würde!"

Auch die flächendeckende, interkommunale Windkraft-Planung für den Kreis Pfaffenhofen verbucht die SPD für sich als Erfolg. „Wir sind der einzige Landkreis, der so eine Flächennutzungsplanung hat. Verspargelung oder Wild-West-Szenarien sind somit bei uns nicht möglich", betonte Käser und warb einmal mehr für die Energiewende in Bürgerhand. Und für eine Ilmtalklinik in kommunaler Hand solange diese kein Fass ohne Boden sei. 30 Euro pro Bürger könne sich der Landkreis jedenfalls leisten.Die verhinderte Sparkassen-Fusion verteidigte Käser einmal mehr und verwies auf die jüngst veröffentlichten Zahlen, wonach das Pfaffenhofener Geldinstitut im vergangenen Geschäftsjahr das zweitbeste Ergebnis aller bayerischen Sparkassen eingefahren hat. "Es gab genug Politiker bei uns im Landkreis, die hätten unsere Sparkasse samt regionaler Wertschöpfung gerne nach Ingolstadt verkauft!"

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 29.07.2017

 

Unterbezirk AZUBI-Wohnheime im Landkreis

Prüfung des Bedarfs und der Möglichkeiten zur Realisierung

Die Kreisverwaltung wird gebeten Möglichkeiten zu suchen, gemeinsam mit Kommunen und lokaler Wirtschaft im Landkreis AZUBI-Wohnheime zu errichten oder mindestens so zu fördern, dass AZUBIS, für die Zeit ihrer Ausbildung bei regionalen Betrieben, leistbarer und arbeitsplatznaher Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann. 

Bei der Bedarfs- und Realisierungsuntersuchung soll bitte der gesamte Landkreis (Nord, Mitte und Süd) betrachtet werden.

Begründung:
Steigende Miet- und Grundstückspreise im ganzen Landkreis erschweren es zunehmend für AZUBIS mit geringem Ausbildungslohn eine adäquate Mietwohnung zu bekommen. Dies wirkt sich negativ auf die Schaffung von Auszubildunsplätzen bei regionalen Unternehmen aus. 

Einige größere Unternehmen helfen sich mittlerweile selbst und errichten eigene Mietwohnungen für ihre Auszubildenden. Kleine und mittlere Betriebe sind dazu aber tendenziell nicht in der Lage. 

Es sollte deshalb eine Gemeinschaftslösung, an der sich auch kleinere Unternehmen beteiligen können, wie beispielseise ein Genossenschaftsmodell, angestrebt werden. 

Der Antrag korrespondiert mit einer Anregung aus dem Wirtschaftsbeirat des Landkreises.

SPD Fraktion im Kreistag Pfaffenhofen

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 25.07.2017

 

Kreistagsfraktion Fünfter Rettungswagen für den Landkreis

Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zum Rettungswesen im Landkreis:​

Der Kreistag möge beschließen:

Der amtierende Landrat und unsere Kreisverwaltung, sowie die Delegierten des Landkreises im ZRF-Verbandsrat werden beauftragt nichts unversucht zu lassen, der weiterhin bestehenden Unterversorgung mit Rettungswägen im südlichen Landkreis Pfaffenhofen entgegenzuwirken und sich für einen fünften Rettungswagen, mit Zuordnung zu den Gemeinden Gerolsbach, Reichertshausen, Scheyern, Hettenshausen, Ilmmünster, Jetzendorf und dem südlichen Teil der Stadt Pfaffenhofen, einzusetzen.

Begründung:
Die SPD freut sich, dass unserer Forderung aus dem Jahr 2014 nach einem vierten Rettungswagen Rechnung getragen und dieser nun am 01. Juli in Dienst gestellt wurde.

Jetzt gilt es allerdings alles dafür zu tun, dass auch der südliche Landkreis flächendeckend und ausreichend versorgt wird.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 05.07.2017

 

Regionalpolitik Rettungswagen: So wie es ist kann es nicht bleiben! Unser südlicher Landkreis ist nach wie vor fahrlässig unterversorgt!

Bei dem im PK-Bericht vom 14.06.2017 geschilderten Notfall handelt es sich um keinen Einzelfall, fährt doch der Rettungswagen aus Allershausen täglich mindestens einmal in den Landkreis Pfaffenhofen und versucht die Hilfsfrist einzuhalten.

Bereits 2016 forderte die Kreis-SPD gemeinsam mit dem Pfaffenhofener Bürgermeister Herker (SPD) eindringlich, die Stationierung des vierten Rettungswagen in Rohrbach zu überdenken, da die Hilfsfristen für den südlichen Landkreis oft nicht einzuhalten sind.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 16.06.2017

 

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